Preise für ausgezeichnete Schülerbeiträge:
prämierte
Schulen |
| Teilnahme
Schnupperkurs Gentechnik, ExploHeidelberg |
Privatgymnasium
St. Paulusheim, Bruchsal
Auswirkung von Alkohol und Zigarettenrauch
auf die sportliche Leistungsfähigkeit
Adipositas - Sozioökonomisches
Gesundheitsproblem unserer Zeit
|
| 5
Tafelwerke, Cornelson Verlag |
Tulla
Gymnasium, Rastatt
„
Robomaster“ - Mechatronik
Möglichkeiten der Geothermie in Rastatt
|
| prämierte
Schülerprojekte |
| 2
Plätze Science Academy Adelsheim 2006 |
Thomas Mann Gymnasium, Stutensee
Ungewöhnliche Blicke (Aufnahmen mit der Digitalkamera) |
| Jahreskarten
für das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) |
SF Akademie, Heidelberger Life
Science Lab
Internationale Sommerakademie nach San Franzisco |
| Eintrittskarten
zu den Science Days 2005, Europa Park Rust, Förderverein
Science und Technologie e.V. |
Dietrich-Bonhoeffer
Gymnasium, Weinheim
Rollende
Räder |
| 1
Jahresabonnement Spektrum der Wissenschaft |
Lessing Gymnasium, Mannheim
Vergleich von Neckarkanal und Altneckar |
| prämierte
Marktplatzstände |
| 1
Baukasten LEGO, LPE Technische Medien GmbH, Eberbach |
Hölderlin Gymnasium,
Heidelberg
Wie frisch ist mein Frühstücksei wirklich? |
| Vollversion
Lifelab Software |
St. Domenikus Gymnasium, Karlsruhe
Robotik und Automatisierung |
| Vollversion
Lifelab Software |
Hector Seminar
Optimierung der Spielweise im Bauernschach
und Ausführung durch einen Roboter |
Vergleich von Neckarkanal und Altneckar:
Hat eine Flussbegradigung mit Schifffahrt Auswirkungen auf die
Gewässerqualität?
Klasse 10, Lessing Gymnasium, Mannheim
In unserer Arbeit gingen wir der Frage nach, ob die Flussbegradigung
mit Schifffahrt Auswirkungen auf die Gewässerqualität hat.
Hierzu bestimmten wir hydromorphologische, chemische und biologische
Parameter an ausgesuchten Stellen am beschifften und kanalisierten Neckarkanal
und naturbelassenen Altneckar auf Gelände der Gemarkung Ilvesheim.
Deutliche Unterschiede in Bezug auf die hydromorphologischen Parameter,
die zu Gunsten der Schifffahrt vorgenommen wurden, sind erkennbar. Bei
den chemischen Parametern sind keine aussagekräftigen Unterschiede
bislang festgestellt worden. Die biologischen Parameter konnten mit herkömmlichen
Methoden nicht vergleichend bestimmt werden, da keine Kleinstlebewesen
im Betonflussbett gesammelt werden konnten.
Optimierung der Spielweise im Bauernschach und
Ausführung
durch einen Roboter
Hector-Seminar,
Mannheim
Bauernschach ist eine vereinfachte Version des Schachspiels.
Jeder Spieler besitzt drei Bauern, und es wird auf einem Spielfeld
mit 9 Feldern gespielt. Es ist uns gelungen mit Bausteinen aus zwei Lego-Mindstorm-Baukästen
einen selbständigen Bauernschachspieler zu konstruieren, der mir
den schwarzen Spielsteinen spielen kann. Wir konnten ihn so programmieren,
dass er immer gewinnt. Das Besondere ist, dass er aus zwei Robotern
besteht, die in ständigem Datenaustausch
die benötigten Züge ermitteln und ausführen. Der eine
Roboter ermittelt die Position der Spielsteine und berechnet die benötigten
Züge, während der andere die Spielsteine bewegt.
Adipositas - sozioökonomisches
Problem unserer Gesellschaft, Seminararbeit
im Schuljahr 2004/2005, Privatgymnasium
St. Paulusheim, Bruchsal
Während die Fähigkeit ein Fettdepot anzulegen für den
homo sapiens im Laufe der Evolution überlebenswichtig war, um die
diskontinuierliche Nahrungsaufnahme auszugleichen, wird sie heute dem
Menschen der Wohlstandsgesellschaften des 21.Jahrhunderts immer mehr
zum Verhängnis, da er sich kontinuierlich zu energiereich ernährt,
allerdings keinen Hungerphasen mehr ausgesetzt ist, in denen er auf das
angelegte Fettdepot zurückgreifen könnte.
In den Vereinigten Staaten, Deutschland und England wird beispielsweise
der pauschal veranschlagte, lebensnotwendige Energiebedarf von 2200 kcal/Tag
für einen Erwachsenen im Durchschnitt um mehr als 1000 kcal überschritten.
Während die Energiezufuhr und vor allem auch der Fettgehalt unserer
Nahrung, zum Beispiel durch den Verzehr von Fastfood Produkten stetig
ansteigen, sinkt der Energieverbrauch durch die verminderte körperliche
Aktivität unserer Gesellschaft, die sich durch eine vermehrte „Sofa-“ und „Couch-Potato-Mentalität“ auszeichnet.
Angesichts dieser Tatsachen erscheint es kaum verwunderlich, dass in
Deutschland ebenso wie in anderen Industrienationen ein beunruhigender
Anstieg der von krankhaftem Übergewicht - der so genannten
Adipositas - betroffenen Bundesbürger, insbesondere der Kinder
und Jugendlichen zu beobachten ist.
Adipositas entwickelt sich immer mehr zu einer Volkskrankheit, wobei
der eigentliche Krankheitswert vor allem in den schweren gesundheitlichen
Risiken von Folgeerkrankungen sowie der psychischen Belastung der Patienten
besteht. Koronare Herzerkrankungen und Hypertonie, Stoffwechselstörungen
wie der Diabetes mellitus Typ II, Arthrosen am Bewegungsapparat und sogar
die Entstehung einiger maligner Tumoren werden mit Übergewicht und
Adipositas assoziiert.
Experten zufolge verursachen Adipositas und ihre Folgeerkrankungen heute
schon 5 - 10% der Gesamtkosten des Gesundheitswesens einer westlichen
Industrienation. Angesichts der finanziellen Lage der Gesundheitssysteme
stellt die Adipositas somit ein kaum zu bewältigendes und im wahrsten
Sinne des Wortes „gewichtiges“ sozioökonomisches Problem
unserer Gesellschaft dar.
Aber auch die Anzahl der Begleiterkrankungen und das daraus resultierende
erhöhte Mortalitätsrisiko zeigen, wie wichtig eine effektive
Therapie der Adipositas für die Lebensqualität der Betroffenen
ist. Denn eine Gewichtsreduktion ist bei vielen Folgeerkrankungen mit
erheblichen Besserungen des Krankheitsbildes oder einem beträchtlichen
Rückgang des Erkrankungsrisikos verbunden.
Das goldene Schlagwort für alle Formen der Adipositastherapie heißt „negative
Energiebilanz“. Um Gewicht zu reduzieren, muss innerhalb des Therapiezeitraumes
mehr Energie verbraucht werden, als dem Organismus durch die Nahrung
zugeführt wird. Für messbare Gewichtsverluste muss die Differenz
dabei mindestens 300 -500 kcal/d betragen. Dies kann sowohl durch eine
veränderte Ernährung und ein stabileres Essverhalten erreicht
werden, als auch durch vermehrte körperliche Aktivität, bei
der der Energieverbrauch gesteigert wird. Besonders geeignet sind hierfür
gelenkschonende Sportarten wie Nordic-Walking oder Schwimmen. Aber auch
die Steigerung der körperlichen Aktivität im Alltag der Adipösen,
beispielsweise durch Treppensteigen oder Fahrrad fahren ist ein wesentliches
Ziel der Therapie. Bei extremer Adipositas besteht heutzutage zudem die
Möglichkeit eines unterstützenden operativen Eingriffes und
einer begleitenden Pharmakotherapie.
Tatsache ist, dass Fettsucht ein lebenslanges Problem für die Betroffenen
darstellt. Auch nach einer erfolgreichen Behandlung müssen sie weiterhin
auf eine ausgeglichene Energiebilanz achten um ihr Gewicht zu halten.
Die deutsche Bezeichnung der Adipositas mit „Fettsucht“ hat
angesichts des lebenslangen Kampfes der Patienten mit ihren Pfunden durchaus
ihre Berechtigung.
Während bei anderen Süchten und vermeidbaren Gesundheitsrisiken
wie dem Rauchen oder in Abstrichen auch beim Alkoholgenuss allerdings
schon seit Jahren staatlich subventionierte öffentliche Kampagnen
zur Bekämpfung laufen, wird die Adipositas immer noch zu sehr unter
den Tisch gekehrt.
Vor allem das mittlerweile sehr ausgefeilte Therapiekonzept und die damit
erzielten Erfolge lassen aber darauf hoffen, dass durch weitere Investitionen
in die Prävention und verstärkte Auflklärungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen
zukünftig eine Stagnation in der Ausbreitung erreicht werden kann,
sofern die Gesellschaft das Wohlstandproblem Adipositas als solches wahrnimmt
und sich vermehrt mit ihm auseinandersetzt: Nicht nur zur Verminderung
von volkswirtschaftlichen Kosten, sondern auch zur Sicherung der Lebensqualität
der Bevölkerung.
Welche
Schäden kann Alkoholkonsum dem menschlichen Organismus zufügen
und welche Auswirkungen hat er auf die sportliche Leistungs-fähigkeit?
Seminararbeit, Privatgymnasium St. Paulusheim, Bruchsal
Nervenschädigung, Fettleber, Leberzirrhose, Leberhepatitis, Bluthochdruck,
Gehirn-schrumpfung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Zuckerkrankheit,
Osteoporose und Muskeler-krankungen sind nur ein paar der zahlreichen
Schädigungen, die durch starken Alkohol-konsum entstehen können.
Nach ausgiebiger Lektüre und Diskussionen mit Fachleuten kam ich
zu dem Ergebnis, dass es kaum ein Organ gibt, das durch Alkoholsucht
in seiner Funktion nicht behindert oder gar geschädigt wird. Zudem
gibt es häufig Zusammenhänge zwischen den einzelnen durch Alkoholmissbrauch
hervorgerufenen Schädigungen. Ganze Stoffkreis-läufe werden
außer Kraft gesetzt. Natürlich ist es notwendig, zwischen
Alkoholmissbrauch und normalem Alkoholkonsum zu differenzieren. Überrascht
hat mich, dass selbst heute noch nicht alle Schädigungen, die der
Alkohol hervorruft, bekannt geschweige denn bewiesen sind.
Auch auf die sportliche Leistungsfähigkeit hat der Alkohol nur
negative Auswirkungen: Ab-nahme der Muskelkraft, schnellere Austrocknung
des Körpers, Verschlechterung der Kon-dition, Erhöhung des
Pulses, Abnahme koordinativer Fähigkeiten, erhöhte Risikobereitschaft
und die Gefahr der Unterkühlung resultieren aus Alkoholkonsum vor
oder während dem Sport.
Dazu führte ich einen Eigenversuch durch, dessen Ziel es sein sollte,
die theoretischen Aussagen über Puls, Kondition, Geschlechts- und
Gewichtsspezivität der Alkoholwirkung zu bestätigen oder zu
widerlegen. Meine 3 Testpersonen (2 Jungs, 1 Mädchen, wobei ein
Junge gleichschwer war wie das Mädchen, der andere schwerer) mussten
zweimal 1000 Meter zurücklegen. Nach dem 1. Lauf nahm jeder die
gleiche Menge Alkohol zu sich. Nach einer Erholung von ca. einer Stunde
rannten sie noch einmal. Inzwischen war die Blutalkoholkon-zentration
maximal. Die Ergebnisse sprachen für sich. Es erhöhte sich
sowohl der Puls, als auch die Kondition verschlechterte sich (sichtbar
an den schlechteren Zeiten). Die negativen Auswirkungen waren bei dem
Mädchen stärker ausgeprägt als bei den Jungs und bei dem
leichteren Junge stärker als beim Schwereren. Folglich wurde durch
den Versuch die Theorie bestätigt.
Die Auswirkungen
des Zigarettenrauchens auf den menschlichen Organismus und die körperliche
Leistungsfähigkeit, Seminararbeit, Privatgymnasium
St. Paulusheim, Bruchsal
Es gibt in der Zivilisation kein gesetzlich gestattetes Gift, welches
verheerende gesundheit-liche Konsequenzen besitzt wie das Rauchen.
Mit dem Tabakrauch werden rund 4000 Stoffe eingeatmet, die die Gesundheit
gefährden.
Für die schädlichen Auswirkungen des Rauchens sind hauptsächlich
folgende Substanzen ver-antwortlich: Tabakteer, Kohlenstoffmonoxid
und Nikotin.
Obwohl praktisch alle Menschen um die Gefahren des Tabakkonsums wissen,
nimmt die Zahl der Raucher nicht ab; derzeit rauchen in Deutschland
rund 16,7 Millionen Menschen. Rau-chen ist allgegenwärtig. Ob auf der
Straße, in der Disco, auf der Leinwand oder im Fernsehen. Doch
während niemand auf die Idee käme, reinen Asbest zu inhalieren
oder sich Arsen in den Kaffee zu schütten, so greifen viele - ohne
nachzudenken - zur Zigarette.
Was dies miteinander zu tun hat? Nun, laut der amerikanischen Umweltbehörde
ist Tabak-rauch ein ebenso starker „Krebserreger“ wie Asbest
und Arsen.
Leider ist das Problem Rauchen keine Randerscheinung, von der nur wenige
betroffen sind. Vielmehr ist es in der westlichen Welt die Todesursache
Nummer eins. Rauchen gilt als das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko
in der westlichen Welt!
Dabei sind die meisten Tabak-Toten keine besonders starken Raucher,
sie haben nur früh mit dem Rauchen begonnen!
In Deutschland sterben jedes Jahr bis zu 140000 Menschen an den unmittelbaren
Folgen des Rauchens, die Hälfte von ihnen befindet sich gerade einmal
im mittleren Alter zwischen 35 und 69 Jahren. Täglich sterben so
383 Menschen oder alle Einwohner einer Stadt der Größe Heidelbergs
pro Jahr. Europaweit versterben jährlich rund 500000 Menschen an
den Folgen des Rauchens, weltweit liegt die Schätzung bei etwa 3,5
Millionen Menschen!
Für die körperliche bzw. sportliche Leistungsfähigkeit
spielen vor allem das Kohlenstoffmo-noxid und das Nikotin eine wichtige
Rolle.
Der Einfluss auf Koordination, Kraft und Schnelligkeit ist individuell
verschieden, je nach den Rauchgewohnheiten des einzelnen. Von den motorischen
Haupteigenschaften wird vor allem die allgemeine aerobe Ausdauer durch
das Rauchen negativ beeinflusst.
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