Eine interaktive Austellung zum Thema
Wahrnehmen mit Augen und Ohren

Exponate

Unsere neuen Exponate
Die neuen Exponate sind eine Leihgabe von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Wirbellauf
Wenn ein Partner mit der flachen Hand auf die Gummiwand schlägt, bewegt sich ein Luftwirbel aus der Öffnung. Mit ihm kannst du den Tischtennisball vom Ständer „pusten“.

Durch den Schlag wird die Luft im Kasten zusammen gedrückt. An der Öffnung kann sie entweichen. Am Rand des Loches entsteht dabei ein Wirbelring, der sich von der Öffnung weg bewegt.

Klick-Klack
Eine Kugel, die sich bewegt, hat einen Impuls. Trifft sie in einem elastischen Stoß auf eine gleich schwere andere Kugel, gibt sie den Impuls vollständig weiter. Beim Klick-Klack mit Stahlkugeln ist dies so erfüllt, daher gibt die erste Kugel den Stoß an die zweite, diese an die dritte Kugel weiter, bis dann die letzte Kugel mit dem Impuls der ersten wegfliegt. Ist der Anfangsimpuls durch 2, 3 oder 4 Kugeln höher, muss auch der Gesamtimpuls nach dem Stoß genauso hoch sein. Bei den Kunststoffkugeln ist die Übertragung des Impulses nicht so gut, es wird Energie in Form von Wärme an die Kugeln abgegeben, dadurch hören die Stöße früher auf.

  Bergaufrollende Kugel
Bei der Kugelbahn steigen die Stangen nach vorne an. Beim Auseinanderziehen verschieben sich die Auflagepunkte der Kugel nach außen; der Schwerpunkt der Kugel sinkt ab. Dadurch kommt die Kugel in Schwung. Werden die Stangen schnell zusammen geführt entsteht Energie, die Kugel wird angehoben und bewegt sich durch die zusätzliche Energie zum Besucher hin.
Wer dies geschickt macht, erreicht, dass die Kugel tatsächlich bergauf rollt.

Schwingungsfiguren
Durch das Anstreichen mit dem Geigenbogen wird die Platte aus ihrer Ruhelage ausgelenkt und in Schwingung versetzt, die Platte bewegt sich also immer auf und ab.
Dabei gibt es Stellen der Platte, die stärker schwingen als andere, daher bewegt sich der Sand von diesen Stellen weg zu den Orten der Platte, die weniger stark schwingen.
Auf diese Weise können die Schwingungsfiguren entstehen.
Wird die Platte mit einem Finger zusätzlich berührt, hört die Platte an der Stelle auf zu schwingen. Hier wird sich jetzt auch Sand ablagern. Ein neues Muster entsteht.
Geschichtliches:
Bereits zum Ende des 18. Jahrhunderts kam ein Naturwissenschaftler namens Ernst Florens Friedrich Chladni (1756-1827) auf die Idee, dünne mit Sand bestreute Platten mittels eines Geigenbogens zum Klingen zu bringen.