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Abenteuer Informatik

Mitmach-Ausstellung „Abenteuer-Informatik" ab Februar 2015 im ExploHeidelberg

Bildquelle: AEC Linz, Rubra

 

Die neue Sonderausstellung am ExploHeidelberg, die vom 28. Februar bis zum 28. Juni 2015 zu sehen war, widmete sich dem Thema Informatik.

Informatik um uns herum misst, regelt, entscheidet, lenkt empfiehlt, kommuniziert sichtbar und auch unsichtbar. Sie ist im Alltag so vertraut, dass sie fast gar nicht mehr wahrgenommen wird. Je weiter die Technik fortschreitet, desto weniger muss man sich mit ihr auseinandersetzen. Während sich früher der Bediener langwierig auf den Computer einstellen musste, geben sich heutige Geräte nutzerzentriert. Dies aber sorgt für neue weiße Flecken auf der Landkarte der Allgemeinbildung: Wie funktioniert ein Navigationscomputer? Warum kann man eine DVD noch abspielen, selbst wenn Kratzer drauf sind? Wie passen so viele Digitalbilder auf eine Speicherkarte, wem bringt es einen Vorteil, wenn ich auf der Autobahn mit einem Verkehrsleitsystem gebremst werde?

An mehr als 20 Experimentier-Stationen konnte man diesen Fragen und weiteren Geheimnissen der Informatik im Alltag und der Wissenschaft spielerisch auf den Grund gehen. Die Ausstellung richtet sich an junge und ältere Besucher und lädt dazu ein, Erfahrungen mit Informatik zu sammeln, mit eigenen Händen zu begreifen und sich danach selbst viele Fragen der Informatik im Alltag und der Wissenschaft zu beantworten. Ideal ist die Ausstellung für Familien und Schulklassen.

„Mit solch ansprechenden Exponaten wie dem riesigen Affenpuzzle und vielen mehr haben wir die Möglichkeit, das Thema Informatik spannend und unterhaltsam Schülerinnen und Schülern zu vermitteln, freute sich Petra Mohr, Leiterin des ExploHeidelberg. Ergänzt wird die Ausstellung durch Lehrerworkshops und Führungen für Schulklassen.

Ermöglicht wurde die Mitmach-Schau durch die Hopp Foundation for Computer Literacy and Informatics aus Wiesloch. Unser Anliegen ist es, die informatische Bildung an Schulen zu fördern und das Interesse an Informatik zu wecken, so Claudia Rehbeil, Leiterin der Geschäftsstelle der Hopp Foundation.

Die Ausstellung wurde von Dr. Jens Gallenbacher vom Fachbereich Didaktik der Informatik an der Technischen Universität Darmstadt konzipiert.