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Sonderausstellung Effekthascherei

"Effekthascherei" heißt es ab dem 12. August 2017 im ExploHeidelberg. 18 spannende Experimente warten darauf, ausprobiert zu werden. Die Wanderausstellung präsentiert verblüffende Phänomene und Experimente aus Physik, Technik, Mathematik und Wahrnehmung. 

Nach einer Tour durch insgesamt 17 Städte in Deutschland und Frankreich ist sie an ihrer letzten Station angekommen. Somit besteht im Explo die letzte Chance, die spannenden Effekte gesammelt erleben zu können. Bis zum 15. Oktober 2017 ist sie zu Gast in Heidelberg. Danach gehen alle Exponate zurück in die jeweiligen Einrichtungen, von denen sie entwickelt wurden.

Wie immer im ExploHeidelberg heißt es auch in dieser Sonderausstellung: "Anfassen ausdrücklich erwünscht". Im Mittelpunkt steht dabei dieses Mal kein spezielles Thema, sondern der Effekt an sich. Überraschend, verblüffend, beeindruckend aber vor allem immer mit Spaß zeigen sich die Phänomene den neugierigen Besuchern. Selbst ausprobieren ist ein Muss.

 

Die Ausstellung wurde von MINTaktiv in Zusammenarbeit mit einem Expertengremium aus erfahrenen Pädagogen entwickelt. Die Umsetzung und die Präsentation an vielen Orten in Deutschland werden von der Klaus Tschira Stiftung gefördert.

 

 

MINTaktiv ist ein Zusammenschluss von Institutionen aus der nationalen Technikmuseen- und Science-Center-Welt, die gemeinsam zur Popularisierung von Naturwissenschaft und Technik beitragen.

 

Bis zum 15. Oktober 2017 kann die Ausstellung täglich in der ehemaligen Reithalle auf dem Erweiterungsgelände des Zoos Heidelberg besichtigt und ausprobiert werden. Die Öffnungszeiten sind auf der Homepage des Zoos zu finden.

Der Zugang erfolgt über die Zookasse. Der Besuch ist im Eintrittspreis des Zoos enthalten.

Die ehemalige Reithalle ist ab Ende des Jahres auch der neue Standort der interaktiven Ausstellung des ExploHeidelberg. Nach 14 Jahren auf dem Gelände des Technologieparks findet demnächst ein Umzug in die dortigen größeren Räumlichkeiten statt.

 

Zwei Experimentierbeispiele der Sonderausstellung "Effekthascherei"

Dualrechenmaschine

Das Modell der von Gottfried Wilhelm Leibniz schon 1679 skizzierten Dualrechenmaschine zeigt, wie die binäre Logik moderner elektronischer Datenverarbeitung auf der mechanistischen Denkweise des 17. Jahrhunderts aufbaut. 

Das Besondere: Die Rechenmaschine kann – wie alle anderen Stationen in der Ausstellung auch – selbst in Betrieb genommen werden. Die direkte Rückmeldung über die Bewegung der Kugeln und der Stege erleichtert das Verständnis der Abläufe und regt dazu an, weitere Aufgaben zu erfinden und die Lösung auszuprobieren.

Magische Kugelbahn

Was dieses Bild nicht zeigt: 

Die Kugeln laufen nicht bergab, sondern bergauf. Jedenfalls scheinbar.
Das Exponat geht auf einen Entwurf des japanischen Mathematikers Kokichi Sugiharas zurück.
Er spielt in unglaublich überzeugender Weise mit Wahrnehmungsphänomenen.
Es muss aber nicht beim ungläubigen Staunen bleiben: Die Kugel kann an anderer Stelle losgelassen werden ein Finger kann mit in den Blick genommen werden – dann lässt sich der Zusammenhang durchschauen!


Eckdaten Sonderausstellung Effekthascherei

Laufzeit: 12. August bis 15. Oktober 2017
ehemalige Reithalle auf dem Erweiterungsgelände des Zoos Heidelberg, Tiergartenstr. 3, 69210 Heidelberg
Öffnungszeiten sind auf der Homepage des Zoos zu finden