Kurs DNA1

Experimente: PCR, Agarose-Gelelektrophorese und eigene DNA aus Mundschleimhaut
Klassenstufe: 11-13
Dauer: ca. 6 Std.
Materialkosten pro Person: 8 Euro (10 Euro bei Verwendung spezieller Gefäße für die eigene DNA)
erforderliche Theoriekenntnisse: Aufbau der DNA, Basenpaarung, Doppelhelix, Anwendung der PCR, Taq Polymerase.

Polymerase-Kettenreaktion (PCR)
Die Polymerase-Kettenreaktion (kurz: PCR für engl. Polymerase Chain Reaction) ist eine Methode, um DNA zu vervielfältigen, ohne einen lebenden Organismus wie z.B. E.coli zu benutzen. Die PCR wird in biologischen und medizinischen Laboratorien für eine Vielzahl verschiedener Aufgaben verwendet, z.B. für die Erkennung von Erbkrankheiten, für das Erstellen genetischer Fingerabdrücke, für Vaterschaftstests, für das Klonieren von Genen und vieles mehr. Im Praktikumsversuch werden von den Teilnehmern DNA-Proben mit einer PCR vervielfältigt und die Produkte dann mit der Technik der Agarose-Gelelektrophorese analysiert.

Agarose-Gelelektrophorese
Die Agarose-Gelelektrophorese ist die übliche Technik, um die Größe der DNA-Moleküle zu bestimmen bzw. verschieden große Moleküle zu unterscheiden. In diesem Kurs werden die PCR-Produkte und die isolierten Plasmide gelelektrophoretisch analysiert.

Isolierung der eigenen DNA aus der Mundschleimhaut
In relativ kurzer Zeit wird aus der Mundschleimhaut eigene DNA isoliert - also das Molekül, in dem die Eigenschaften festgelegt sind. Die DNA wird am Ende in ein Reaktionsgefäß mit buntem Deckel gefüllt und darf mitgenommen werden. Alternativ kann die DNA auch in ein kleines Gefäß in Form einer stilisierten DNA-Helix gefüllt und dann als Anhänger getragen werden.