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Experimente: PCR, Plasmidisolierung,
Agarose-Gelelektrophorese
Klassenstufe: 11-13
Dauer: ca. 6 Std.
Materialkosten pro Person: 7 Euro
erforderliche Theoriekenntnisse: Aufbau
der DNA, Basenpaarung, Doppelhelix, Anwendung der PCR, Taq Polymerase,
Plasmide, Antibiotika-Resistenz, Restriktionsenzyme.
Polymerase-Kettenreaktion (PCR)
Die Polymerase-Kettenreaktion
(kurz: PCR für engl. Polymerase Chain Reaction) ist eine Methode,
um DNA zu vervielfältigen, ohne einen lebenden Organismus wie z.B. E.coli zu
benutzen. Die PCR wird in biologischen und medizinischen Laboratorien
für eine Vielzahl verschiedener Aufgaben verwendet, z.B. für die
Erkennung von Erbkrankheiten, für das Erstellen genetischer Fingerabdrücke,
für Vaterschaftstests, für das Klonieren von Genen und vieles mehr.
Im Praktikumsversuch werden von den Teilnehmern DNA-Proben mit
einer PCR vervielfältigt und die Produkte dann mit der Technik
der Agarose-Gelelektrophorese analysiert.
Plasmidisolierung
Plasmide sind kleine, ringförmige
DNA-Moleküle, die in Bakterien neben der DNA des "Bakterienchromosoms" vorliegen können.
Sie tragen Informationen, die den Bakterien einen Selektionsvorteil
gegenüber Plasmid-freien Bakterien bringen. Häufig
sind Plasmide Träger von Antibiotika-Resistenzen.
In der Gentechnik werden Plasmide als Vektoren verwendet,
um Fremd-Gene in Bakterien einzuschleusen. Im Praktikum
soll die Isolierung eines Plasmids aus einer Bakterienkultur
durchgeführt werden. Der Nachweis der isolierten Plasmid-DNA
erfolgt durch die Agarose-Gelelektrophorese.
Agarose-Gelelektrophorese
Die Analyse von DNA-Molekülen mit der Agarose-Gelelektrophorese
ist die übliche Technik, um die Größe
der Moleküle zu bestimmen bzw. verschiedene große
Moleküle zu unterscheiden. In diesem Kurs
werden die PCR-Produkte und die isolierten Plasmide gelelektrophoretisch
analysiert.
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