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Lernlabor
- Lehrerfortbildungen 2010
Gentechnik
- Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel
Donnerstag, 4.3.2010,
9.00-16.00 Uhr
Die
Verwendung von gentechnisch veränderten Pflanzen in Lebensmitteln
wird in Politik und Wissenschaft, aber auch in der Öffentlichkeit,
häufig diskutiert. Es geht dabei um eine wichtige in die
Zukunft gerichtete Entscheidung. Während dieser Fortbildung
werden in 2 Fachvorträgen die theoretischen Hintergründe
der Grünen Gentechnik dargestellt und in einem praktischen
Laborteil verschiedene Lebensmittel auf gentechnische Veränderungen
untersucht.
Im einen Vortrag (9.15-10.15 Uhr) wird Dr. Stefan Rauschen (Institut
für Pflanzenphysiologie, RWTH Aachen) Grundlagen der Grünen Gentechnik
und Ergebnisse der Sicherheitsforschung (gefördert durch das BMBF) behandeln.
Im anderen Vortrag (11.45-12.45 Uhr) von Prof. Dr. Rainer Zawatzky vom
BUND Heidelberg wird die Grüne Gentechnik aus Sicht des Naturschutzes
betrachtet sowie in einen sozioökonomischen Zusammenhang gestellt.
Im Labor wird anschließend mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR),
die eine millionenfache Vervielfältigung einer spezifischen DNA-Sequenz
erlaubt, DNA verschiedener Lebensmittel auf gentechnische Veränderungen
hin untersucht. Der Nachweis geschieht dann mit der Agarose-Gelelektrophorese.
Diese Fortbildung eignet sich dafür, einen wissenschaftlichen Hintergrund
für Diskussionen über das Für und Wider der grünen Gentechnik
zu bekommen. Das Thema bekommt immer größere Bedeutung und sollte
auch im Schulunterricht diskutiert werden. Die hier durchgeführten Versuche
sind geeignet für die Klassen 11-13.
Die Fortbildung ist eine ganztägige Veranstaltung, an der maximal 16 Lehrer/innen
teilnehmen können (Vorträge und Laborteil: 8 Euro). Wer nur die Vorträge
(vormittags) hören möchte, kann dies auch tun (Kosten: 4 Euro). Für
die Vorträge stehen insgesamt 30 Plätze zur Verfügung.
Anmeldungen
bitte an: [email protected]
Immunologie
- ELISA und HIV
Donnerstag,
18.3.2010, 14.00-18.00 Uhr
Mit
einem Vortrag zum Thema "HIV - Update zu neuen Forschungsergebnissen" wird Dr.
Barbara Müller, Hygiene-Institut Heidelberg,
die auf diesem Gebiet forscht, zu HIV, Krankheit, Infektionswegen,
Diagnostik etc. den theoretischen Hintergrund vorstellen. Im
praktischen Teil wird die Technik des ELISA durchgeführt,
einer häufig angewandten Technik auf dem Gebiet der Infektionsdiagnostik.
Dabei wird die Verbreitung einer HIV-Infektion simuliert. Bei
diesem Praktikum, das auch für Schüler/innen der
oberen Klassenstufen gedacht ist, geht es neben immunologischen
Lehrinhalten auch darum, das Bewußtsein junger Menschen
für die Gefahren der HIV-Infektion zu erhöhen.
Diese Fortbildung wird als Voraussetzung für den Besuch mit einer Klasse
angeboten. An der Fortbildung können maximal 16 Lehrer/innen teilnehmen.
Das Praktikum ist für Schüler/innen ab Klasse 10 geeignet.
Kosten für Materialien: 6 Euro pro Teilnehmer/in.
Anmeldung
bitte unter: [email protected]
Rund
um die Milch
Montag,
19.4.2010, 14.00-18.00 Uhr
Die
Biotechnologie hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend an
Bedeutung gewonnen und ist aus der Lebensmittel-, aber auch
der Waschmittel- und Arzneimittel-Herstellung nicht mehr wegzudenken.
In dieser Lehrerfortbildung zum Thema Milch werden einige Experimente
durchgeführt, die sehr gut für Schüler/innen
der Klassen 7-10 geeignet sind:
*
Herstellung von Frischkäse aus Frischmilch
durch Zusatz von Labferment,
* Durchführung einer sauren Caseinfällung,
* Qualitative Keimzahl-Bestimmung einer
Milchprobe durch Farbänderung,
* Untersuchung, ob Bakterien Lactose verwerten können.
Der
selbst hergestellte Frischkäse wird nach "getaner
Arbeit" leicht
gewürzt und mit
einem frischen Stück Brot gemeinsam verspeist.
Diese
Fortbildung wird als Voraussetzung für den Besuch
mit einer Klasse empfohlen. An der Fortbildung können
maximal 16 Lehrer/innen teilnehmen.
Kosten für Materialien: 5 Euro pro Teilnehmer/in.
Anmeldung
bitte unter: [email protected]
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