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Lernlabor
- Lehrerfortbildungen 2011
DNA2
- PCR, Plasmide und Restriktionsverdau
Dienstag,
8.2.2011, 9.00-15.30 Uhr bzw. Dienstag,
29.3.2011, 9.00-18.30 Uhr
In dieser
Fortbildung sollen die Techniken der Polymerase-Kettenreaktion,
der Plasmidisolierung und des Restriktionsverdaus kennengelernt
und die Ergebnisse mit der Agarose-Gelelektrophorese überprüft
werden. Diese Techniken werden im Labor vor dem theoretischen
Hintergrund des genetischen Fingerabdruckes und der Gefahr
der multiplen Antibiotika-Resistenzen pathogener Bakterienstämme
durchgeführt. Beide Themen sind im gesellschaftlichen
Kontext von großer Bedeutung. Im Labor wird die PCR angewendet,
um spezifische DNA-Sequenzen für einen genetischen Fingerabdruck
zu vervielfältigen. Die Plasmidisolierung und der Restriktionsverdau
dienen der Identifizierung von "infektiösen" Bakterienstämmen.
Diese Fortbildung wird als Voraussetzung zum Besuch des S1-Lernlabors mit einer
Schulklasse (für die Oberstufe) zum Praktikum DNA1 oder DNA2 angeboten.
An der Fortbildung können maximal 16 Lehrer/innen teilnehmen.
Mikrobiologie
- Wirkung von Antibiotika
Mittwoch, 16.2.2011,
14.00-18.30 Uhr
In diesem Praktikum
werden Experimente mit Bakterien durchgeführt, die grundlegend
für die Mikrobiologie sind. Dabei geht es schwerpunktmässig
um Antibiotika und antibiotisch wirksame Pflanzenextrakte, deren
Wirkung auf Bakterien untersucht wird. Im Praktikum werden Agarplatten
für die Anzucht von Bakterien gegossen, es wird eine Wachstumskurve
mit und ohne Antibiotikum erstellt und es wird die Wirkung verschiedener
Antibiotika und antibiotisch wirksamer Pflanzen/Früchte
auf Bakterien im Agardiffusionstest untersucht. Schließlich
wird ihre Wirkung auf die Zellen auch mikroskopisch untersucht.
Diese
Fortbildung eignet sich dafür, als Lehrer/in selber mal
wieder praktisch im Labor zu arbeiten, aber auch mikrobiologisches
Experimentieren kennenzulernen, das für Schulklassen der
Stufe 9-11 geeignet ist.
Die Fortbildung ist eine 5-stündige Veranstaltung, an der maximal 16 Lehrer/innen
teilnehmen können.
HIV und ELISA
Mittwoch,
23.2.2011, 9.00-13.30 Uhr bzw. Montag,
21.3.2011, 14.00-18.30 Uhr
Mit
einem Vortrag zum Thema "HIV – Update zu neuen Forschungsergebnissen" wird Dr.
Barbara Müller, Hygiene-Institut Heidelberg,
die auf diesem Gebiet forscht, zu HIV, Krankheit, Infektionswegen,
Diagnostik etc. den theoretischen Hintergrund vorstellen. Im
praktischen Teil wird
die Verbreitung einer HIV-Infektion simuliert und anschließend
mit der Technik des ELISA, einer häufig angewandten Technik
auf dem Gebiet der Infektionsdiagnostik, die Infektion nachgewiesen.
Bei diesem Praktikum, das auch für Schüler/innen
der oberen Klassenstufen gedacht ist, geht es neben immunologischen
Lehrinhalten auch darum, das Bewußtsein junger Menschen
für die Gefahren der HIV-Infektion zu erhöhen.
Das Praktikum "HIV
und ELISA" ist für Schüler/innen ab Klasse 10
geeignet. Beide Fortbildungen werden als Voraussetzung
für den Besuch mit einer Klasse angeboten. Es können
jeweils maximal 20 Lehrer/innen daran teilnehmen.
Isolierung
des Nobelpreis-Proteins GFP
(Green Fluorescent Protein)
Donnerstag,
20.10.2011, 9.00-16.30 Uhr
In
dieser Fortbildung werden in einem Vortrag von PD
Dr. rer. nat. Barbara Müller, Hygiene-Institut
Heidelberg, theoretische Grundlagen zur Biologie des GFP
und seiner Anwendungsmöglichkeiten in
der Forschung dargestellt. Im anschließenden praktischen
Teil wird die Technik der Affinitätschromatographie
angewandt, um in Bakterien kloniertes GFP aus einem Lysat
zu isolieren und aufzureinigen. Die Qualität wird in
einer Polyacrylamid-Gelelektrophorese überprüft,
die Quantität in einem Protein-Test nach Bradford bestimmt.
Diese Fortbildung
wird als Voraussetzung zum Besuch des S1-Lernlabors mit
einer Schulklasse (für die Oberstufe) zu diesem Thema
angeboten. An
der Fortbildung können maximal 16 Lehrer/innen teilnehmen.
Gentechnik
- Nachweis gentechnisch veränderter Lebensmittel
Dienstag,
8.11.2011, 9.00-16.00 Uhr
Die
Verwendung von gentechnisch veränderten Pflanzen in Lebensmitteln
wird in Politik und Wissenschaft, aber auch in der Öffentlichkeit,
häufig diskutiert. Es geht dabei um eine wichtige in die
Zukunft gerichtete Entscheidung. Während
dieser Fortbildung werden in 2 Fachvorträgen die theoretischen
Hintergründe der Grünen Gentechnik dargestellt und
in einem praktischen Laborteil verschiedene Lebensmittel auf
gentechnische Veränderungen untersucht.
Im einen Vortrag von Dr. Klaus Minol (Projektleiter im Projektverbund "Kommunikationsmanagement
in der Biologischen Sicherheitsforschung an gentechnisch veränderten Pflanzen")
werden die Grundlagen der Grünen Gentechnik und Ergebnisse der Sicherheitsforschung
behandelt. Prof. Dr. Rainer Zawatzky vom BUND Heidelberg wird
im zweiten Vortrag die Grüne Gentechnik aus Sicht des Naturschutzes betrachten
und sie in einen sozioökonomischen Zusammenhang stellen.
Im Labor wird anschließend mit Hilfe der Polymerase-Kettenreaktion (PCR),
die eine millionenfache Vervielfältigung einer spezifischen DNA-Sequenz
erlaubt, DNA verschiedener Lebensmittel auf gentechnische Veränderungen
hin untersucht. Der Nachweis geschieht dann mit der Agarose-Gelelektrophorese.
Diese
Fortbildung eignet sich dafür, einen wissenschaftlichen
Hintergrund für Diskussionen über das Für und
Wider der grünen Gentechnik zu bekommen. Das Thema bekommt
immer größere Bedeutung und sollte auch im Schulunterricht
diskutiert werden. Die hier durchgeführten Versuche sind
geeignet für die Klassen 11-13.
Die Fortbildung ist eine ganztägige Veranstaltung, an der maximal 18 Lehrer/innen
teilnehmen können. Wer nur die
Vorträge (zwischen 11.00 und 14.00 Uhr) hören möchte, kann dies
auch gerne tun. Für die Vorträge stehen insgesamt
30 Plätze zur Verfügung.
Rund
um die Milch
Donnerstag,
10.11.2011, 9.00-14.00 Uhr
Die
Biotechnologie hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend an
Bedeutung gewonnen und ist aus der Lebensmittel-, aber auch
der Waschmittel- und Arzneimittel-Herstellung nicht mehr wegzudenken.
In dieser Lehrerfortbildung zum Thema Milch werden einige Experimente
durchgeführt, die sehr gut für Schüler/innen
der Klassen 7-10 geeignet sind:
*
Herstellung von Frischkäse aus Frischmilch
durch Zusatz von Labferment,
* Durchführung einer sauren Caseinfällung,
* Qualitative Keimzahl-Bestimmung einer
Milchprobe durch Farbänderung,
* Untersuchung, ob Bakterien Lactose verwerten können.
Der
selbst hergestellte Frischkäse wird nach "getaner
Arbeit" leicht
gewürzt und mit
einem frischen Stück Brot gemeinsam verspeist.
Diese
Fortbildung wird als Voraussetzung für den Besuch
mit einer Klasse empfohlen. An der Fortbildung können
maximal 16 Lehrer/innen teilnehmen.
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