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Pädagogische Hochschule Heidelberg

 

Rückblick - Was war los im Explo?

Bionik-Ausstellung im ExploHeidelberg eröffnet!

Seit 6. Oktober 2007 ist im ExploHeidelberg eine Bionik-Ausstellung für Schulklassen, aber auch für die interessierte Öffentlichkeit zu besichtigen. Die Exponate und Informationstafeln der Ausstellung wurden vom Umweltzentrum Kinzigaue in Hanau und dem Biotechnik-Zentrum der TU Darmstadt konzipiert und zusammengestellt. Mitarbeiter des ExploHeidelberg haben die Ausstellung mit einer Reihe von interaktiven Experimenten ergänzt, um sie noch interessanter zu machen. Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene sollen mit einem faszinierenden Thema vertraut gemacht werden, das künftig immer mehr an Bedeutung gewinnen wird, nämlich der "Biologie als Vorbild für Technik".

Am vergangenen Donnerstag, den 11.10.07, wurde die Ausstellung offiziell eröffnet und wird bis zum 2.12.07 zu sehen sein. Lehrer und Lehrerinnen der Region sowie Sponsoren und Unterstützer der Idee des ExploHeidelberg wurden von der Geschäftsführerin des ExploHeidelberg, Frau Prof. Charlotte Schulze, begrüßt und von Herrn Dr. Martin Zeuch vom Biotechnik-Zentrum Darmstadt mit einem einführenden Vortrag zur Bionik eingestimmt.

Mehr als 70 Gäste konnten anschließend die Exponate und Arbeitstische besichtigen und einiges selber ausprobieren.

 

Mit mehr als 80 Anmeldungen von Schulklassen ist die Nachfrage nach der Sonder-ausstellung Bionik beeindruckend. Schulen haben offensichtlich ein besonderes Interesse gerade an dieser Ausstellung, vermittelt sie doch in hohem Maße die Überschneidung der naturwissenschaftlichen Disziplinen mit der Technik. Sie trifft damit genau das Anliegen des Schulfaches NwT (Naturwissenschaft und Technik), das seit diesem Schuljahr an Gymnasien in Baden-Württemberg eingeführt ist. Ob nun die Mohnkapsel als Vorbild für den Salzstreuer genommen wurde oder der Löwenzahn als Vorbild für den Fallschirm, ob der Eisbär ein Vorbild für energiesparendes Bauen ist oder die selbstreinigende Lotus-Blume als Vorbild für Fassadenfarbe oder schließlich die Lichterzeugung zur Signalübermittlung vom Glühwürmchen abgeschaut wurde, in allen Fällen handelt es sich um Phänomene, die biologisch, chemisch, physikalisch betrachtet werden können und Anwendung in der Technik finden.

An solchen Beispielen der Ausstellung soll den Besuchern gezeigt werden, dass die Natur nicht nur sehr schön sein kann, sondern auch faszinierend als Vorbild für technologische Entwicklungen, die dem Menschen nützlich sind.

Die Kinder und Jugendlichen sollen sich durch eigenes Ausprobieren Gedanken machen – und dabei Spaß haben. Sie sollen hierbei auch erkennen, dass es sich lohnt, die Natur zu beobachten, die uns zukünftig immer wieder Lösungen für technische Probleme bieten wird, sei es in der Bautechnik, im Kommunikationswesen, bei der Mobilität oder sei es bei hochempfindlichen Wahrnehmungssensoren.

 

Die Ausstellung vermittelt auch die Erkenntnis, dass der Erfahrungsschatz der belebten Natur und das sich daraus ergebende hohe Innovationspotenzial für den Menschen nutzbar gemacht werden kann und muss.

Die Bionik-Ausstellung ist jeden Tag (außer Dienstag Nachmittag) bis zum 2. Dezember 2007 geöffnet, genaue Zeiten und Eintrittspreise siehe www.explo-heidelberg.de.

Neben dieser Sonderausstellung kann selbstverständlich weiterhin die permanente Ausstellung zu optischen und akustischen Phänomenen besucht werden.